100ster Geburtstag: Francis Bacon, der irische Maler.

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4182_180Francis Bacon war ein irischer Maler und wäre heute 100 Jahre alt geworden. Demnach also ein Jubiläum, was es zu feiern gibt.

Bacon gehört zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk setzt er sich vornehmlich mit der Darstellung des menschlichen Körpers auseinander. Die Entstellungen, die Deformationen und die teils amputierten Glieder sind Ausdruck alltäglicher Gewalt. Reduziert auf ihre bloße Kreatürlichkeit stehen Bacons Figuren für eine Existenz ohne Sinn und Erlösung.

Francis Bacons Leben steht unter dem Einfluss von Alkohol und Glücksspiel. Sein Biograph Daniel Farson berichtet von einer Vita zwischen Halb- und Unterwelt: von Verführungen des 15-jährigen Bacon durch Stallburschen in Dublin, von einem geheimen Spielclub in seiner Wohnung, von zwielichtigen Etablissements in Berlin und Paris bis hin zu Bacons Kriegserlebnissen, wo er nach Bombenangriffen Tote wegkarrte. Dem Abgründigen gegenüber steht der großmütige Gentleman Bacon; der belesene Intellektuelle, der die antiken Tragödien, Nietzsche, Sigmund Freud und Marcel Proust las, von James Joyce und T.S. Eliot schwärmte und eine ungewöhnliche Arbeits- und Selbstdisziplin aufbrachte.

Mit 16 Jahren wird sich Bacon seiner Homosexualität bewusst. Sein Vater überrascht ihn dabei, wie er Dessous seiner Mutter anprobiert und wirft ihn aus dem Haus. Francis Bacon geht nach London, wo er Gelegenheitsarbeiten annimmt und unter anderem bei einem Notar arbeitet. 1927 schickt ihn sein Vater nach Berlin. Dort soll er unter der Obhut eines Onkels leben, der jedoch selbst in fragwürdigen Kreisen verkehrt und dessen Erziehungsversuche scheitern. Bacon stürzt sich ins Berliner Leben, übersiedelt im Sommer aber nach Paris, wo er zu zeichnen und aquarellieren beginnt. Den Wunsch, eine Kunstschule zu besuchen, äußert er nicht. Gelegentlich arbeitet er als Innendekorateur und Designer. Im Juli begegnet er in der Galerie Paul Rosenberg Werken Picassos, die ihn sehr beeindrucken. Er besucht Ausstellungen mit Arbeiten von Fernand Léger, Joan Miró, Max Ernst und Giorgio de Chirico.

Bei einer Auktion in New York wechselte am 14. Mai 2008 Bacons Werk Triptych, 1976 für 86,3 Millionen US-Dollar den Besitzer. Es gehört damit zu den teuersten Gemälden der Welt.

Mehr Infos zu Francis Bacon, seinen Büchern, Filme über ihn etc. natürlich bei mySCOUT!com

Unser 400ster Film: Echte Kerle

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Echte Kerle

Unser 400ste Film in der schwul-lesbischen Filme-Datenbank von mySCOUT!com: Echte Kerle - ein schöner, klassischer Schwulenfilm :-) Von Rolf Silber (Regisseur) und mit Christoph M. Ohrt, Carin C. Tietze und Tim Bergmann  als Schauspieler.

Christoph Schwenk ist Hauptkommissar bei der Kripo und ein “Bilderbuch”-Macho. So fällt er aus allen Wolken, als ihn seine Freundin eines Abends auf die Straße setzt. Um über seinen Kummer hinwegzukommen, beginnt er eine wilde Zechtour und…wacht am nächsten Morgen in den Armen von Edgar, einem schwulen Automechaniker auf. Das ist zuviel für ihn. Doch díe Verlobte und somit auch die Wohnung, sind weg. So nimmt er zögernd das Angebot Edgars an, vorübergehend bei ihm zu wohnen. Als er eine neue, sehr attraktive Kollegin bekommt, die sich für ihn interessiert und er feststellt, daß sein neuer Vermieter sich nicht nur in ihn verliebt hat, sondern auch noch Autos klaut, gerät Christophs Leben völlig aus den Fugen…

City of Borders im franz.k in Reutlingen

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Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh

Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh

City of Borders von Yun Suh kommt nach Reutlingen!

Zwar erst Im Dezember, aber jetzt schon eine Info wert: denn dieser Film ist etwas besonderes. Nicht nur weil Norman von mySCOUT!com am Sonntag den Flyer für das franz.k layoutet hat, sondern weil er eine besondere Geschichte zu erzählen hat. Zudem hat er einen Preis gewonnen, gell fei :-)

Am Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh. Kuckpflicht!

Und hierum gehts:

„Jeder kommt aus seinem privaten Ghetto und trifft sich im Shushan.“ Dieser Satz ist mehr als bloß der Spruch eines Barbesitzers. Sa’ar Netanals Satz ist ein Statement. Seine Schwulenbar ist in Jerusalem ein Treffpunkt über alle Schranken der sexuellen Orientierung, der Ethnien und Religionen hinweg. Um zu ihr hin zu kommen, muss der strenggläubige Moslem und Palästinenser Boody nachts die von Stacheldraht gesäumte Grenze zwischen dem Westjordanland und Jerusalem überwinden und riskiert dabei, verhaftet, wenn nicht erschossen zu werden.

Bei Adam Russo, einem 19-Jährigen, der ohne Shirt auf der Bühne tanzt, kann man die Narben der Wunden auf Brust und Armen noch sehen, die ihm orthodoxe Juden bei der Gay-Pride-Parade 2005 zufügten. Die 31-jährige palästinensische Jüdin Samira küsst ihre lesbische Geliebte Ravit. Damit bricht sie gleich zwei Tabus, das der gleichgeschlechtlichen Liebe und das einer Liebesbeziehung zwischen Juden und Arabern. Außerhalb der Bar haben sich jüdische, moslemische und christliche Fundamentalisten in einem Anflug von Solidarität zusammengerottet, um alle Versuche schwuler Aktivisten zu unterbinden, ein Leben ohne Diskriminierung zu leben.

CITY OF BORDERS folgt dem Leben von fünf Menschen, deren Wege sich in Sa’ar Netanals Bar kreuzen. Der ständigen Auseinandersetzung mit der erzkonservativen Stadtverwaltung Jerusalems müde, wird Sa’ar sie schließen. Boody findet sich als erste palästinensische Dragqueen in Warren, Ohio, wieder. Adam zieht sich ins Privatleben zurück, und Ravit stellt ihre Beziehung zu Samira auf eine Probe, als sie sich entschließt, ein Kind zu bekommen, was Samira nie wollte.

Ach ja: Der Film kostet 4 lächerliche Euro Eintritt - dafür lohnt sich selbst der weite Weg von Irgendwo nach Reutlingen :-)

Erstes Mailing an potentielle Werbekunden

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Heute haben wir unser erstes Mailing an potentielle Werbekunden verschickt, in dem wir die Werbeflächen auf unserer Plattform für Schwule, Lesben, Bis und Transsexuelle für eine Pauschale bis zum 30.06.2010 anbieten. So lange definieren wir die Startphase, und bis dahin sind wir natürlich um jeden Euro froh, der uns in die Kassen gespült wird, um noch intensiver an mySCOUT!com arbeiten zu können. Der Leaderboard-Banner sowie der Wide-Skyskraper wird hier nun für 8 Monate zu einem Pauschalpreis und vollkommen exklusiv vergeben. First come, first serve. Und nun hoffen wir natürlich, dass sich genug Firmen finden, die uns mit unserer Netzgemeinschaft unterstützen. Warten wir es ab.

Der 250. queere Film in der mySCOUT!com-Datenbank

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Johan

Johan

Johan - Eine Liebe in Paris im Sommer 1975 ist der 250ste Film in unserer schwul-lesbischen Film-Datenbank. Sehr cool. In kurzer Zeit sind doch einige Filme hinzugekommen und wurden auch schon von einigen Benutzern entsprechend bewertet und rezensiert.

Der Film hat eine Spieldauer von 81 Minuten und unter anderem Spielen darin Patrice Pascal und Walter Maney mit. Regisseur ist Philippe Vallois.

“Johan” wurde im Sommer 1975 gedreht und startete, obgleich schon um die sexuell explizitesten Szenen gekürzt, nur zensiert in den Pariser Kinos. Der Film war ein Zeitgenosse von “La cage aux folles” und gleichzeitig dessen totaler Gegenentwurf - wild, frei, radikal, experimentell, sexuell. Die hier vorliegende Fassung von “Johan” ist die ursprüngliche, ungekürzte, die 1976 in der Section parallèle in Cannes uraufgeführt wurde. Dank eines zufälligen Funds konnte sich 1996 das Französische Filmarchiv des Films annehmen.

Eigentlich hätte Johan der Hauptdarsteller eines Films sein sollen, ständig ist die Rede von seiner - mysteriös bleibenden - Person. Doch Johan sitzt im Gefängnis. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz führt den Regisseur ins schwule Leben des Paris der 70er Jahre: zu Freunden und Feinden von Johan. Aber nachdem er die gesamte Schwulenszene abgesucht und tiefschürfende Diskussionen mit seiner Schwulen-Freundin und seiner Mutter geführt hat, kommt er zu dem unausweichlichen Schluss: Der schöne, geheimnisvolle Johan ist durch niemanden zu ersetzen…

“Johan” ist einerseits das Porträt eines jungen, exzentrischen Mannes und entwirft andererseits ein passioniertes Bild der Pariser Schwulenszene der 70er Jahre. Eine Zeit vor AIDS und eine Zeit vor dem ersten europäischen Gay-Pride, jenseits der Invasion kalifornischer Schwulenkultur. Nacktheit und expliziter Sex verkommen so auch nicht zu Pornographie und befriedigen keinen Voyeurismus, sondern sind Ausdruck eines ersten tiefen Selbstverständnis und
grundlegender Freiheit schwuler Sexualität. Originell montiert, in quasi-dokumentarischen, realistischen Szenen erzählt, hat der Film bis heute nichts von seiner Aktualität verloren und besticht durch seinen unglaublichen Charme.

LesBiSchwule-Buttons

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Queeeeer! Oh ja :-) Wenn man zu viel Freizeit hat (HaHaHa), dann bastelt man nebenher ein paar Button-Motive für mySCOUT!com. Passend zu den kostenlosen iPhone- und iPod touch Wallpaper haben wir nun also auch queere Buttons für Lesben, Schwule und Bisexuelle. Schön!

Boah... Voll schwule Buttons!

Boah... Voll schwule Buttons!

Bugfixing

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Bisschen Bugfixing-Reporting betreiben. Spannende Sache sowas. :-)

  • Ticket #27 (Exisierende Bücher können vorgeschlagen werden)
    gefixt: Problem wurde in rev782 und rev783 behoben.
  • Ticket #64 (Manueller Upload von Bildern bei FIlmen geht nicht.)
    gefixt: Bug wurde in rev780 und rev781 gefixt.
  • Ticket #66 (Kategorien FILM im Backend bringt Fehler)
    gefixt: Fehler wurde in rev779 behoben.
  • Ticket #61 (Fehler Filme: Editionen nicht löschbar)
    gefixt: Löschfunktion wurde in rev778 eingebaut.
  • Ticket #60 (Fehler bei Kommentare “Filme”)
    gefixt: Bug wurde bereits am Montag behoben.
  • Ticket #62 (Fehler beim Eintragen Geburtstdatum)
  • gefixt: Problem wurde in rev776 und rev777 behoben.

Coole Sache das!

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Irgendwie fiel uns das Schlagwort “Schwul” in unserer Statistik auf - und dann guckt man eben mal bei Google, wo man sich so befindet bei diesem sehr gängigen Schlagwort. Und siehe da: von über 1,5 Millionen Treffern landet mySCOUT!com auf Platz 33. Das ist schon sehr geil und freut uns ungemein!

Schwul zu sein bedarf es wenig...

Schwul zu sein bedarf es wenig...

Anderen beim Arbeiten zusehen :-)

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Oder eben beim Schaffen, wie wir Schwaben sagen :-)

mySCOUT!com-WebCam - Klicken und live gucken

mySCOUT!com-WebCam - Klicken und live gucken

Zumindest hat man mal einen kleinen Einblick in das Büro von Norman, der hier fleissig und selbstlos für mySCOUT!com arbeitet :-)

Der 100ste Film in unserem Archiv: Im freien Fall von Hormoz

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Ein kleiner Schritt natürlcih erst, aber immerhin: 100 schwul-lesbische Spielfilme, Dokumentationen und mehr finden sich bereits in unserem kleinen Archiv. Tausende werden noch folgen. Aber der einhundertste Film ist natürlich bloggenswert. Und dies ist er:

5649_180Im freien Fall von Hormoz (Regisseur) und den folgenden Schauspielern:

  • Hubert Benhamdine (Schauspieler)
  • Caroline Ducey (Schauspieler)
  • Christine Boisson (Schauspieler)
  • Hicham Nazzal (Schauspieler)
  • Franck Victor (Schauspieler)

Dies ist ein Film über Verzweiflung, über das Bedürfnis, sich fallen zu lassen und zu verlieren, das Bekannte zurückzulassen und sich neu zu (er)finden in Sex und Drogen: Nur wer den Schritt in den Abgrund wagt, kann eine Ahnung davon bekommen, wer er wirklich ist. Ob er ist. Antonin, unser junger und attraktiver Held, verliert den Boden unter den Füßen, nachdem er Alex, den Mann, den er abgöttisch über alles liebte, der diese Liebe aber nur mit Freundschaft erwidert hat, bei einem Clubbesuch tot auf der Toilette findet. Was folgt, ist eine nicht enden wollende Abfolge von sexuellen Eskapaden als Stricher im Poppersrausch und harter Drogentrips in einem Paris, dem die romantische Seite weggeätzt wurde - ein verruchtes Sündenbabel, die Stadt von Baudelaire und Rimbaud und Genet. Bis er Juliette kennen lernt, deren Liebe Erlösung verspricht. Vielleicht.

Mehr queere Filme findet man im - noch nicht fertiggestellten - Film-Bereich von mySCOUT!com - Auf geht’s - mitmachen!


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