Dennis Bogner: Erzähl mir keine Märchen

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Dennis Bogner haben wir schon einige Zeit in unserem Archiv und zu seinem Geburtstag diese Woche haben wir ihm natürlich auch gratuliert. Dennis hat uns in Facebook zugesagt, dass er uns ein paar seiner Musikstücke senden will, für unser mySCOUT!com-Radio. Das hat uns sehr gefreut! Und tatsächich wurden wir heute von seinem Label bemustert mit seinem neuen Hit “Erzähl mir eine Märchen”. Coole Sache!!

Hier das offizielle Musik-Video bei YouTube:

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Erzähl mir keine Märchen von Dennis Bogner

Erzähl mir keine Märchen von Dennis Bogner

Dennis Bogner, Schlagersänger der neuen Generation, veröffentlicht pünktlich zum Herbst 2009 sein Debüt Album. Der Künstler präsentiert unter der Überschrift „Erzähl mir keine Märchen“ 10 brandneue Tracks, plus seine bekannten Hits aus der Erfolgssingle „Irgendwo Irgendwann“. Oben drauf packt er noch als Bonus Tracks 3 Spezial-Mixe für alle DJ`s und Disco-Fox-Freunde.
Mit 16 Tracks auf seinem ersten Album, gepaart mit frisch modernen Sounds, bringt Dennis Bogner wieder Farbe in den oft so grauen Herbstalltag. Ob gefühlvoller Schlager oder flotter Partykracher – auf diesem Album ist für jeden etwas dabei. Besonders stolz ist Dennis Bogner auf den Song „Hallo Mama“  – eine Ballade, die er seiner verstorbenen Mutter widmet.

Das Team von Size Music rund um Produzent Lothar Hans hat sorgsam die besten Titel ausgewählt. So entstand dies wundervolle Schlageralbum.

Lassen auch Sie sich vom brandneuen Dennis Bogner Album „Erzähl mir keine Märchen“ überraschen!

Ein Muss für alle Discogänger und  all diejenigen, die gerne ihr Tanzbein schwingen!

… wir wissen wie Musik klingt !
Tonträger – CD Herstellung Label & Verlag
Inh. und GF. Lothar Hans
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A division of Lothar Hans Musikverlage

Das 1500ste Buch im Archiv: Herman Bang – Eines Dichters letzte Reise

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6779_180Herman Bang – Eines Dichters letzte Reise ist das 1500ste Buch in unserem Archi queerer Medien.

Donnerstagabend sind wir da – in New York… Dann sind wir in “der neuen Welt”. In dem Land, in das ich von allen am wenigsten will. Na, wir wollen uns ja nur vierzehn Tage dort aufhalten und in dieser Zeit die Niagarafälle und die Luxushotels Kaliforniens sehen. Die Zeit wird wohl schon vergehen.”Dies schreibt Herman Bang im Januar 1912 an seine Freundin Betty Nansen auf der Schiffsreise nach Amerika. Es ist sein letzter Brief, und es wird seine letzte Reise sein. Noch in New York liest er vor der dänischen Exilgemeinde, schickt ein verzweifeltes Telegramm an seinen deutschen Verleger Samuel Fischer, mit der dringenden Bitte um Geld, und sitzt alsbald im Pacific Express nach San Francisco. Dort wird er nie ankommen. Im Zug erleidet Herman Bang einen Schlaganfall und stirbt – ohne sein Bewusstsein wiedererlangt zu haben – im Krankenhaus von Ogden, mitten in Utah. Der große Kahn ist die letzte Erzählung des großen dänischen Romanciers, sie erzählt von einer stürmischen Schiffspassage von Europa nach Amerika. Sowohl Klaus Mann als auch Friedrich Sieburg waren große Bewunderer von Herman Bang und haben zwei wundervolle Erzählungen über die letzten Stunden des Dichters geschrieben. Als besonderer Fund kann ein Brief von Herman Bang gelten – 18 Tage vor seinem Tod geschrieben -, der erst 1973 von einem dänischen Verleger zufällig in einem Trödelladen entdeckt und hier erstmalig ins Deutsche übertragen wurde. Zusammen mit dem biographischen Vorwort des Herausgebers Joachim Kersten ist so ein grandioses Buch über einen außergewöhnlichen Menschen und Schriftsteller entstanden, das zugleich ein lebendiges Bild seiner Epoche vermittelt.

2347_180Herman Bang

Herman Bang war ein dänischer Schriftsteller.

Bang, der Sohn eines Pastors, studierte ab 1875 Staatswissenschaften an der Universität Kopenhagen, gab sein Studium allerdings 1877 auf und wurde Journalist. Er schrieb für dänische, norwegische und deutsche Zeitungen. Nach Reisen ließ er sich in Kopenhagen nieder, wo er verschiedene Wohnsitze innehatte. Bang war homosexuell, was ihm manche Anfeindungen und Isolation in Dänemark eintrug. 1885-86 lebte er mit dem deutschen Schauspieler Max Eisfeld (1863-1935) in Meiningen, Wien und Prag zusammen. Bang scheiterte als Schauspieler, avancierte aber zu einem gefeierten Theaterregisseur und war angesehen als Schriftsteller. Viele Vortragsreisen führten ihn durch Europa und die USA. Auf einer dieser Vortragsreisen starb Bang in Utah. Er wurde auf dem Vestre Kirkegård in Kopenhagen begraben; das Grab ist anonym, aber identifizierbar (unter einer Blutbuche).

Der 900ste Mensch im Archiv: Helmut Graupner

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bildschirmfoto-2009-12-23-um-125755Helmut Graupner ist Rechtsanwalt in Wien und europäischer Aktivist für die Rechte homo-, bisexueller und transgender Frauen und Männer. Er entfaltet eine nationale und internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit betreffend (Menschen-)Recht, Sexualität, insbesondere Kinder- und Jugendsexualität, Homosexualität, Pornographie und Prostitution, wurde mehrmals als Experte von gesetzgebenden Gremien gehört, ist führendes Mitglied mehrerer europäischer Organisationen in diesem Themenbereich und seit 1991 der Präsident des Vereins Rechtskomitee Lambda.

100ster Geburtstag: Francis Bacon, der irische Maler.

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4182_180Francis Bacon war ein irischer Maler und wäre heute 100 Jahre alt geworden. Demnach also ein Jubiläum, was es zu feiern gibt.

Bacon gehört zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk setzt er sich vornehmlich mit der Darstellung des menschlichen Körpers auseinander. Die Entstellungen, die Deformationen und die teils amputierten Glieder sind Ausdruck alltäglicher Gewalt. Reduziert auf ihre bloße Kreatürlichkeit stehen Bacons Figuren für eine Existenz ohne Sinn und Erlösung.

Francis Bacons Leben steht unter dem Einfluss von Alkohol und Glücksspiel. Sein Biograph Daniel Farson berichtet von einer Vita zwischen Halb- und Unterwelt: von Verführungen des 15-jährigen Bacon durch Stallburschen in Dublin, von einem geheimen Spielclub in seiner Wohnung, von zwielichtigen Etablissements in Berlin und Paris bis hin zu Bacons Kriegserlebnissen, wo er nach Bombenangriffen Tote wegkarrte. Dem Abgründigen gegenüber steht der großmütige Gentleman Bacon; der belesene Intellektuelle, der die antiken Tragödien, Nietzsche, Sigmund Freud und Marcel Proust las, von James Joyce und T.S. Eliot schwärmte und eine ungewöhnliche Arbeits- und Selbstdisziplin aufbrachte.

Mit 16 Jahren wird sich Bacon seiner Homosexualität bewusst. Sein Vater überrascht ihn dabei, wie er Dessous seiner Mutter anprobiert und wirft ihn aus dem Haus. Francis Bacon geht nach London, wo er Gelegenheitsarbeiten annimmt und unter anderem bei einem Notar arbeitet. 1927 schickt ihn sein Vater nach Berlin. Dort soll er unter der Obhut eines Onkels leben, der jedoch selbst in fragwürdigen Kreisen verkehrt und dessen Erziehungsversuche scheitern. Bacon stürzt sich ins Berliner Leben, übersiedelt im Sommer aber nach Paris, wo er zu zeichnen und aquarellieren beginnt. Den Wunsch, eine Kunstschule zu besuchen, äußert er nicht. Gelegentlich arbeitet er als Innendekorateur und Designer. Im Juli begegnet er in der Galerie Paul Rosenberg Werken Picassos, die ihn sehr beeindrucken. Er besucht Ausstellungen mit Arbeiten von Fernand Léger, Joan Miró, Max Ernst und Giorgio de Chirico.

Bei einer Auktion in New York wechselte am 14. Mai 2008 Bacons Werk Triptych, 1976 für 86,3 Millionen US-Dollar den Besitzer. Es gehört damit zu den teuersten Gemälden der Welt.

Mehr Infos zu Francis Bacon, seinen Büchern, Filme über ihn etc. natürlich bei mySCOUT!com

Sebastian Roth hat Geburtstag

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Kennt den noch jemand? Shut up and sleep with me… dieser “Knaller” stampfte vor doch schon einigen Jahren – nämlich um 1995 – durch die schwule Disco-Szene. Bekannt unter dem Namen Sin With Sebastian wird Sebastian Roth heute ein Jahr älter. Aber wir werden ja alle nicht jünger – nur lauter :-)

Sebastian RothSin With Sebastian ist ein Musikprojekt des deutschen Produzenten und Sängers Sebastian Roth. Bekannt wurde “Sin with Sebatian” vor allem 1995 mit dem Song mit Shut Up (And Sleep With Me). Der Song erreichte in Deutschland Platz 4 der Charts. In Österreich, Polen, Spanien, Finnland, Litauen und Mexiko war der Song ein Nummer-1-Hit. In den USA gelang ihnen, was bisher nur wenigen deutschen Bands gelang: Sie kamen in den Amerikanischen Billboard Charts vor, wo sie Platz 26 erreichten.

Seit 2004 arbeitet Sebastian Roth mit dem Hamburger Musiker Tom Steinbrecher zusammen. Beide brachten Ende 2007 die Comeback Single “Fuck You (I am in Love)” heraus.

750 Menschen: Johanna Dohnal

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4803_180Unser 750ste Mensch ist eine offen bisexuell lebende Feministin und ehemalige österreichische Politikerin der SPÖ,  Johanna Dohnal.

Johanna Dohnal wurde am 14. Februar 1939 in Wien (Österreich) geboren und ist jetzt 70 Jahre alt .

Seit 1995 engagiert sich Dohnal in den schon seit Jahrzehnten von ihr mit Leidenschaft mitbestimmten politischen Teilbereichen; sie arbeitet mit Universitäten, NGOs, Frauenorganisationen und Gewerkschaften zusammen und betreibt auch im Web weiterhin ihren Kampf für die Gleichstellung der Frau in Staat und Gesellschaft und ihre sozialistischen Ideale. Heute lebt sie in Lebensgemeinschaft mit einer Frau. Sie besitzt ein Landhaus im Weinviertel.

Im Jahr 2008 veröffentlichte sie im Studienverlag das Buch Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken, in dem sie über die Entwicklung der Frauenpolitik in Österreich schreibt, über Reformen der 1970er-Jahre bis zur Zusammenarbeit mit der autonomen Frauenbewegung, aber auch über Auseinandersetzungen innerhalb der SPÖ.

Hat heute Geburtstag: Karl Heinrich Ulrichs

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1541_180Und bei mySCOUT!com findet man bei den heutigen Geburtstagskindern und somit zu Karl Heinrich Ulrichs dazu folgendes:

Karl Heinrich Ulrichs war ein Vorkämpfer der Homosexuellen-Bewegung.

Von 1844 bis 1846 Studium der Theologie und Jurisprudenz an der Universität Göttingen, anschließend bis 1848 Studium der Geschichte an der Universität Berlin, Dissertation (auf Lateinisch) zum Thema Westfälischer Frieden. Als Gerichtsassessor wurde 1854 in Hildesheim gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil er einem Gerücht zufolge “widernatürliche Wollust mit anderen Männern treibe”. Zwar war im Königreich Hannover Homosexualität nicht unter Strafe gestellt, jedoch damit verbundene öffentliche Ärgernisse (§ 276 des Criminalgesetzes für das Königreich Hannover). Daraufhin verließ Ulrichs sofort den Staatsdienst und ließ sich 1856 in Burgdorf als Anwalt nieder. 1859 erließ aber das Oberappellationsgericht Celle ein Berufsverbot nach entsprechenden Ermittlungen durch das Ministerium. Ulrichs schlug sich als Journalist (u. a. als Korrespondent der berühmten Allgemeine Zeitung des Verlegers Johann Friedrich Cotta), als Privatsekretär und mit Fremdsprachenunterricht durch. (Ulrichs war einer der besten Lateinkenner seiner Zeit.)

Na? Auf zu mySCOUT!comMenschen entdecken!

Unser Mensch Nr. 600: Alecs Recher

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Alecs Rechner

Alecs Rechner

Aus Anja wurde Alecs. Alecs Recher ist schweizer Politiker der Alternaitven Liste und seit 2004 im Parlament der Stadt Zürich, dem Gemeinderat. Alecs Recher wurde am 18. November 1975 in Zürich (Schweiz) geboren und ist jetzt 33 Jahre alt .

Alecs Recher ist unser 600ste Mensch in unserem Archiv für bedeutende lesbische, schwule,  bisexuelle und transsexuelle Menschen.  Auf seiner Homepage kann man den Verlauf der Testosteronsubstitution in Bildern mitverfolgen und so die weitere Entwicklung von Alecs Recher beobachten.

Der 500ste Mensch in unserer Datenbank: Alexander von Humboldt

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Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt

Eigentlich ja Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein :-) Alexander von Humboldt wurde am 14. September 1769 in Berlin (Deutschland) geboren und starb am 6. Mai 1859 im Alter von 90 Jahren in Berlin (Deutschland) und war ein Naturforscher und Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft.

Herr Humboldt ist also unser 500ster Homosexueller oder die 500ste GBLT-related Person, die wir in unserem Archiv gelistet haben. Homosexueller? Nunja.. man sagt es ihm nach, denn:

Mit dem Theologiestudenten Wilhelm Gabriel Wegener schloss er im Februar 1788 einen „ewigen Freundschaftsbund“. In einem Teil der Forschungsliteratur wird deshalb die Ansicht vertreten, dass Alexander von Humboldt homosexuell gewesen sei. So sieht zum Beispiel Bernd-Ulrich Hergemöller Anhaltspunkte für Liebesbeziehungen nicht nur mit Wegener, sondern auch mit Israel (Johannes) Stieglitz, Johann Carl Freiesleben, dem Offizier Reinhard von Haeften, sowie in Paris mit dem Chemiker Louis Joseph Gay-Lussac, mit dem er vier Jahre in einer Wohnung lebte, und mit dem Maler Carl von Steuben

Wir freuen uns auf jedenfall, dass wir nun die 500er-grenze überschritten haben und erfassen kräftig weiter .


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