Der 500ste queere Film: Love My Life – Du bist mein Herzschlag!

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Unsere Filmdatenbank mit schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgener Filmen wächst und wächst. Inzwischen auch mit Trailern und vielen zusatzinfos zu den einzelnen Editionen, Tonspuren etc. Schöne Sache.

Love My Life - Du bist mein Herzschlag!

Love My Life - Du bist mein Herzschlag!

Der 500ste Film in unserer schwul-lesbischen Film-Datenbank bei mySCOUT!com ist das Drama Love My Life – Du bist mein Herzschlag! im Vertrieb von Pro-Fun, von denen wir inzwsichen “erst” 154 Filme im Bestand haben. Aber zurück zum Film:

Die Mitwirkenden: Regie Kôji Kawano und als Schauspieler Rei Yoshii, Asami Imajuku, Ira Ishida

Der hübsche Wirbelwind Ichiko fegt mit ihrer unnachahmlichen Art gewaltig durch das Leben ihrer Mitmenschen. Auch ihre große Liebe Eri kann sich diesem Sturm kaum entziehen. Ichiko scheint alle Fäden fest in der Hand zu halten. Doch als sie ihre Freundin dem Vater vorstellt, fegt dessen Geständnis Ichikos Weltbild einfach hinweg: Ihre Eltern waren nie wirklich ein Paar, der Vater schwul, die verstorbene Mutter lesbisch. Jetzt scheint sich alles in Ichikos Leben zu drehen – viel zu viele Neuigkeiten auf einmal. Dass es in ihrer Beziehung zur schönen Eri indessen kriselt, raubt Ichiko fast die letzte Kraft. Was kann den Sturm der Gefühle wieder aufleben lassen? Nur schwer wird man sich dem Charme dieser Komödie entziehen können. ‘Love my life’ hat neben den wunderbar leicht agierenden Schauspielern eine ganz eigene, poetische Sprache der Bilder, die das Herz des Zuschauers berührt. ‘Love my life’ überraschend-romantisch-frech. Sprichwörtlich ein Film zum verlieben.

Und jetzt schnell auf mySCOUT!com und den Trailer gucken! Lohnt sich.

Den Film kann man übrigens bei unseren Partnern – derzeit zum Sonderpreis- kaufen! Zugreifen!

City of Borders im franz.k in Reutlingen

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Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh

Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh

City of Borders von Yun Suh kommt nach Reutlingen!

Zwar erst Im Dezember, aber jetzt schon eine Info wert: denn dieser Film ist etwas besonderes. Nicht nur weil Norman von mySCOUT!com am Sonntag den Flyer für das franz.k layoutet hat, sondern weil er eine besondere Geschichte zu erzählen hat. Zudem hat er einen Preis gewonnen, gell fei :-)

Am Am 8.12.2009 in Reutlingen: City of Borders von Yun Suh. Kuckpflicht!

Und hierum gehts:

„Jeder kommt aus seinem privaten Ghetto und trifft sich im Shushan.“ Dieser Satz ist mehr als bloß der Spruch eines Barbesitzers. Sa’ar Netanals Satz ist ein Statement. Seine Schwulenbar ist in Jerusalem ein Treffpunkt über alle Schranken der sexuellen Orientierung, der Ethnien und Religionen hinweg. Um zu ihr hin zu kommen, muss der strenggläubige Moslem und Palästinenser Boody nachts die von Stacheldraht gesäumte Grenze zwischen dem Westjordanland und Jerusalem überwinden und riskiert dabei, verhaftet, wenn nicht erschossen zu werden.

Bei Adam Russo, einem 19-Jährigen, der ohne Shirt auf der Bühne tanzt, kann man die Narben der Wunden auf Brust und Armen noch sehen, die ihm orthodoxe Juden bei der Gay-Pride-Parade 2005 zufügten. Die 31-jährige palästinensische Jüdin Samira küsst ihre lesbische Geliebte Ravit. Damit bricht sie gleich zwei Tabus, das der gleichgeschlechtlichen Liebe und das einer Liebesbeziehung zwischen Juden und Arabern. Außerhalb der Bar haben sich jüdische, moslemische und christliche Fundamentalisten in einem Anflug von Solidarität zusammengerottet, um alle Versuche schwuler Aktivisten zu unterbinden, ein Leben ohne Diskriminierung zu leben.

CITY OF BORDERS folgt dem Leben von fünf Menschen, deren Wege sich in Sa’ar Netanals Bar kreuzen. Der ständigen Auseinandersetzung mit der erzkonservativen Stadtverwaltung Jerusalems müde, wird Sa’ar sie schließen. Boody findet sich als erste palästinensische Dragqueen in Warren, Ohio, wieder. Adam zieht sich ins Privatleben zurück, und Ravit stellt ihre Beziehung zu Samira auf eine Probe, als sie sich entschließt, ein Kind zu bekommen, was Samira nie wollte.

Ach ja: Der Film kostet 4 lächerliche Euro Eintritt – dafür lohnt sich selbst der weite Weg von Irgendwo nach Reutlingen :-)

Der 250. queere Film in der mySCOUT!com-Datenbank

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Johan

Johan

Johan – Eine Liebe in Paris im Sommer 1975 ist der 250ste Film in unserer schwul-lesbischen Film-Datenbank. Sehr cool. In kurzer Zeit sind doch einige Filme hinzugekommen und wurden auch schon von einigen Benutzern entsprechend bewertet und rezensiert.

Der Film hat eine Spieldauer von 81 Minuten und unter anderem Spielen darin Patrice Pascal und Walter Maney mit. Regisseur ist Philippe Vallois.

“Johan” wurde im Sommer 1975 gedreht und startete, obgleich schon um die sexuell explizitesten Szenen gekürzt, nur zensiert in den Pariser Kinos. Der Film war ein Zeitgenosse von “La cage aux folles” und gleichzeitig dessen totaler Gegenentwurf – wild, frei, radikal, experimentell, sexuell. Die hier vorliegende Fassung von “Johan” ist die ursprüngliche, ungekürzte, die 1976 in der Section parallèle in Cannes uraufgeführt wurde. Dank eines zufälligen Funds konnte sich 1996 das Französische Filmarchiv des Films annehmen.

Eigentlich hätte Johan der Hauptdarsteller eines Films sein sollen, ständig ist die Rede von seiner – mysteriös bleibenden – Person. Doch Johan sitzt im Gefängnis. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz führt den Regisseur ins schwule Leben des Paris der 70er Jahre: zu Freunden und Feinden von Johan. Aber nachdem er die gesamte Schwulenszene abgesucht und tiefschürfende Diskussionen mit seiner Schwulen-Freundin und seiner Mutter geführt hat, kommt er zu dem unausweichlichen Schluss: Der schöne, geheimnisvolle Johan ist durch niemanden zu ersetzen…

“Johan” ist einerseits das Porträt eines jungen, exzentrischen Mannes und entwirft andererseits ein passioniertes Bild der Pariser Schwulenszene der 70er Jahre. Eine Zeit vor AIDS und eine Zeit vor dem ersten europäischen Gay-Pride, jenseits der Invasion kalifornischer Schwulenkultur. Nacktheit und expliziter Sex verkommen so auch nicht zu Pornographie und befriedigen keinen Voyeurismus, sondern sind Ausdruck eines ersten tiefen Selbstverständnis und
grundlegender Freiheit schwuler Sexualität. Originell montiert, in quasi-dokumentarischen, realistischen Szenen erzählt, hat der Film bis heute nichts von seiner Aktualität verloren und besticht durch seinen unglaublichen Charme.

Der erste Film in unserem Archiv: Beautiful Thing – Erste Liebe

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5501_180Ein wunderschöner Film ist Beautiful Thing. Jaaaa, klar: es ist DER Film schlechthin, wenn man einen schönen Coming-Out-Film vor Augen hat. Und es ist der erste Film in unserem kommenden Filmarchiv.

Der Film spielt in Thamesmead, einer Hochhaussiedlung im Südosten Londons. Über der Stadt liegt brütende Hitze. Jamie (Glen Berry) versucht zwar, seine Homosexualität zu verbergen, wird jedoch von seinen Mitschülern zu jeder sich bietenden Gelegenheit schikaniert und hat darüber hinaus ein Auge auf seinen Klassenkameraden Ste (Scott Neal) geworfen. Als wenn dies nicht schon genug wäre, muss er sich noch mit seiner alleinerziehenden Mutter Sandra (Linda Henry), die insgeheim an ihren Plänen arbeitet, ein eigenes Pub zu eröffnen, und deren sich ständig wechselnden Liebhabern auseinandersetzen. Neben den beiden wohnt die verrückte Leah (Tameka Empson), die der Schule verwiesen wurde und nun ihre Zeit damit verbringt, Mama-Cass-Platten zu hören. Auf derselben Etage wohnt zudem Ste, der von seinem Bruder und dem alkoholabhängigen Vater geschlagen wird.

Natürlich ist unser Archiv jetzt erst im Aufbau und selbst die Seiten sind noch nicht 100% programmiert, aber ich konnte einfach nicht länger warten! In den nächsten Tagen werden wir also den Filme-Bereicih fertig stellen und dann ist er auch offiziell zu erreichen. Jetzt eben nur ein kleines Preview auf Beautiful Thing!

Das 500ste Buch

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GAYLÜSTE - erotische Geschichten

GAYLÜSTE - erotische Geschichten

Endlich ist ein Abschnitt geschafft. Das 500ste schwul-lesbische Buch wurde heute in die Datenbank eingetragen. Und dann noch eins voller erotischer Kurzgeschichten. GAYLÜSTE: erotische Geschichten, so der Titel des Buches aus dem Dead Soft Verlag.

Zehn Autoren entführen den Leser in sinnlich-romantische oder lustvoll-andere Welten. Magier, Vampire und Dämonen zeigen uns die düster-verbotene Seite der Verführung, während Cowboys, Indianer oder der Anführer einer Motorradgang sündhafte Dinge anstellen.
Ob auf den Malediven oder in der Unterwelt – die Liebe findet immer einen Ort.
16 erotische Geschichten, von zeitgenössisch bis historisch, die echtes Verlangen in uns wecken.

Geschichten also von Inka Loreen Minden, Simon Rhys Beck, Sandra Henke, Charlotte Engmann, Kira Hawke, Nicole Henser, Verena Rank, Martin Skerhut, Justin C. Skylark, Monika Hanke. Einige dieser Autoren sind ebenfalls mit anderen Publikationen in unserer Menschen-Datenbank vertreten.


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