Schwule Filme gepimpt :-)

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bild-10Das Filmarchiv von mySCOUT!com wird immer besser und umfangreicher. Inzwische sind über 450 Filme in der Datenbank und man kann diese nun auch nach Schauspieler, Regisseuren auflisten. Schon interessant, wer so mitspielt.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Filme zu listen, die einen Trailer haben. So findet man nicht nur spannende schwul-lesbische Spielfilme, sondern kann auch gleich den passenden Appetitmacher ansehen um sich nochmal genauer an den Film zu erinnern oder um die Kauf- oder Leihüberlegungen zu festigen :-)

Derzeit werden noch die “Kurzinfos” zu den einzelnen Content-Bereichen gehübscht und wesentlich verbessert. Diese neue Funktion dürfte dann aber erst morgen im Laufe des Tages fertig werden. Es sieht aber schonmal gut aus!

Und so programmieren wir weiter und freuen uns, dass mySCOUT!com gedeiht und wächst. Immerhin sind wir nun schon im zweiten Monat :-)

Und das ist also “Heute neu”:

Unser 400ster Film: Echte Kerle

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Echte Kerle

Unser 400ste Film in der schwul-lesbischen Filme-Datenbank von mySCOUT!com: Echte Kerle – ein schöner, klassischer Schwulenfilm :-) Von Rolf Silber (Regisseur) und mit Christoph M. Ohrt, Carin C. Tietze und Tim Bergmann  als Schauspieler.

Christoph Schwenk ist Hauptkommissar bei der Kripo und ein “Bilderbuch”-Macho. So fällt er aus allen Wolken, als ihn seine Freundin eines Abends auf die Straße setzt. Um über seinen Kummer hinwegzukommen, beginnt er eine wilde Zechtour und…wacht am nächsten Morgen in den Armen von Edgar, einem schwulen Automechaniker auf. Das ist zuviel für ihn. Doch díe Verlobte und somit auch die Wohnung, sind weg. So nimmt er zögernd das Angebot Edgars an, vorübergehend bei ihm zu wohnen. Als er eine neue, sehr attraktive Kollegin bekommt, die sich für ihn interessiert und er feststellt, daß sein neuer Vermieter sich nicht nur in ihn verliebt hat, sondern auch noch Autos klaut, gerät Christophs Leben völlig aus den Fugen…

Der 250. queere Film in der mySCOUT!com-Datenbank

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Johan

Johan

Johan – Eine Liebe in Paris im Sommer 1975 ist der 250ste Film in unserer schwul-lesbischen Film-Datenbank. Sehr cool. In kurzer Zeit sind doch einige Filme hinzugekommen und wurden auch schon von einigen Benutzern entsprechend bewertet und rezensiert.

Der Film hat eine Spieldauer von 81 Minuten und unter anderem Spielen darin Patrice Pascal und Walter Maney mit. Regisseur ist Philippe Vallois.

“Johan” wurde im Sommer 1975 gedreht und startete, obgleich schon um die sexuell explizitesten Szenen gekürzt, nur zensiert in den Pariser Kinos. Der Film war ein Zeitgenosse von “La cage aux folles” und gleichzeitig dessen totaler Gegenentwurf – wild, frei, radikal, experimentell, sexuell. Die hier vorliegende Fassung von “Johan” ist die ursprüngliche, ungekürzte, die 1976 in der Section parallèle in Cannes uraufgeführt wurde. Dank eines zufälligen Funds konnte sich 1996 das Französische Filmarchiv des Films annehmen.

Eigentlich hätte Johan der Hauptdarsteller eines Films sein sollen, ständig ist die Rede von seiner – mysteriös bleibenden – Person. Doch Johan sitzt im Gefängnis. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz führt den Regisseur ins schwule Leben des Paris der 70er Jahre: zu Freunden und Feinden von Johan. Aber nachdem er die gesamte Schwulenszene abgesucht und tiefschürfende Diskussionen mit seiner Schwulen-Freundin und seiner Mutter geführt hat, kommt er zu dem unausweichlichen Schluss: Der schöne, geheimnisvolle Johan ist durch niemanden zu ersetzen…

“Johan” ist einerseits das Porträt eines jungen, exzentrischen Mannes und entwirft andererseits ein passioniertes Bild der Pariser Schwulenszene der 70er Jahre. Eine Zeit vor AIDS und eine Zeit vor dem ersten europäischen Gay-Pride, jenseits der Invasion kalifornischer Schwulenkultur. Nacktheit und expliziter Sex verkommen so auch nicht zu Pornographie und befriedigen keinen Voyeurismus, sondern sind Ausdruck eines ersten tiefen Selbstverständnis und
grundlegender Freiheit schwuler Sexualität. Originell montiert, in quasi-dokumentarischen, realistischen Szenen erzählt, hat der Film bis heute nichts von seiner Aktualität verloren und besticht durch seinen unglaublichen Charme.


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